Immobilienkredit - was muss man wissen?
Von Versivox.de | Versicherung & Vorsorge | 6. Mai 2009 | Kategorie: Mehr zum Thema Geld... |Sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen ist für viele Deutsche der Lebenstraum an sich und letztlich gilt die eigene Immobilie auch als private Altersvorsorge, die im Alter ein mietfreies Wohnen ermöglicht. Um diesen Traum zu realisieren, ist für viele Bauherren und Käufer von Immobilien die entsprechende Finanzierung durch einen Immobilienkredit unabdinglich.
Mithilfe einer Immobilienfinanzierung können gebrauchte Immobilien, neue Fertigimmobilien, Eigentumswohnungen oder selbst errichtete Immobilien erworben werden. Das gewählte Finanzierungsmodell ist dann die Basis, mit der der Schritt zu den eigenen vier Wänden verwirklicht werden kann. Dabei müssen das vorhandene Eigenkapital, die Möglichkeiten der Inanspruchnahme staatlicher Förderungen und die eigenen Möglichkeiten bei den daraus entstehenden monatlichen Belastungen Berücksichtigung finden.
Eine Immobilienfinanzierung von der Stange gibt es nicht, von daher müssen verschiedene Baufinanzierungen miteinander verglichen werden, nicht selten werden verschiedene Darlehensformen miteinander kombiniert (siehe Baukredit Vergleich).
Erfahrungsgemäß steht eine Finanzierung auf einem sicheren Fundament, wenn von den Darlehensnehmern mindestens 20 Prozent an Eigenkapital eingebracht werden können. Dazu können unter anderem Bausparguthaben, Lebensversicherungen und Geldanlagen aus Wertpapierdepots dienen. Je größer der eigene Anteil ist, der in die Finanzierung eingebracht werden kann, desto größer ist dann auch der mögliche Finanzierungsrahmen. In der Regel sichern sich die Banken dann zusätzlich über eine Eintragung in das Grundbuch ab, damit steht der finanzierenden Bank die Möglichkeit offen, die Immobilie entsprechend zu verwerten, wenn der Darlehensnehmer seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann.
Zu den beliebtesten Formen der Immobilienfinanzierung in Deutschland gehören der Bausparvertrag und das daraus resultierende Bauspardarlehen, das Hypothekendarlehen und die Finanzierung über eine Lebensversicherung, die aber eher geeignet ist, wenn der Käufer die Immobilie nicht selbst nutzen will.
Die Wahl des passenden Finanzierungsmodells ist immer abhängig von der persönlichen Situation des Immobilienkäufers. Entsprechende Beratung sollte auf jeden Fall in Anspruch genommen werden und viel Aufmerksamkeit ist auch den Nebenkosten zu widmen, die im Zusammenhang mit dem Kauf einer Immobilie entstehen (get).